Erfolg im Beruf

Kosmetikausbildung im BFW Leipzig

Seit gut fünf Jahren arbeitet Ramon Jäckel in einem der renommiertesten Kosmetikstudios in Leipzig, dem Unternehmen Wellness-Oase Paradies. Er ist der einzige Mann in dem insgesamt fünfköpfigen, sehr erfolgreich arbeitenden Team des Day Spas. „Er wird von uns sehr geschätzt, von Beginn an“, versichert Petra Klass, die Inhaberin der Wellness-Oase Paradies.

© M. Lindner/BFW Leipzig

Ramon Jäckel, der eigentlich in der Hotellerie sein Arbeitsleben startete, musste aufgrund gesundheitlicher Probleme im Jahr 2011 eine Entscheidung für sein Leben treffen. Wie wird es weitergehen, wenn nicht im alten Beruf? Seine neue berufliche Zukunft begann somit im Berufsförderungswerk Leipzig mit der Entscheidung, sich zum Kosmetiker umschulen zu lassen. Eine sehr gute Wahl. Denn das Besondere dieser Ausbildung besteht in ihrer Hochwertigkeit. Es ist eine staatliche anerkannte Ausbildung, basierend auf einer Ausbildungsverordnung gemäß dem Berufsbildungsgesetz, die mit einer Prüfung vor der Handwerkskammer zu Leipzig endet. Lohnender Abschluss – der Gesellenbrief und den Beruf Kosmetiker/Kosmetikerin mit all seinem theoretischen Wissen und praktischen Fertigkeiten ausüben zu können. Dafür machte ihn die zweijährige Umschulung am BFW fit für das, was ihn im Alltag der Wellness-Oase Paradies erwartete.

Die Chefin Frau Klass ist sehr zufrieden mit Ramon Jäckel. Die Chemie stimmte sofort, weiß sie zu berichten. Dabei war die Auswahl des Studios für die Praktikumszeit keine Zufallswahl. „Ich wollte so viel wie möglich dazu lernen, arbeiten, an Kundinnen und Kunden tätig sein“ Die Wahl des Unternehmens wurde auch auf Empfehlung des beratenden Reha-Managers vom BFW Leipzig für die betriebliche Lernphase, also dem betrieblichen Praxisanteil der Qualifizierungsmaßnahmen für alle Teilnehmer, getroffen.

„Ich konnte nun am handwerklichen Feinschliff arbeiten, es gab kein Probearbeiten mehr. Die Kundinnen und Kunden sollten und wollten von der Qualität der Behandlungen überzeugt sein, das war mein Anspruch“, sagt Ramon Jäckel. Und mit diesem eigenen Credo schiener damals einen guten Eindruck hinterlassen zu haben. Gleich mit der Übergabe seines Abschlusszeugnisses von der Handwerkskammer erhielt er eine Festanstellung.

Eine bedeutende Rolle für seinen beruflichen Erfolg hat die effektive Teamarbeit gespielt. „Ich musste mich nicht als der ‚kleine Azubi‘ fühlen.“ So umfasste sein damaliges Aufgabengebiet alles, was zur täglichen Arbeit dazugehört. Beobachten, dabei lernen, selbst an Gästen tätig sein, aber natürlich auch die Studiohygiene. Nur so konnte er, wie er sagt, seine Stärken weiter herausarbeiten, sich neue Kenntnisse und Fertigkeiten aneignen, sich entwickeln. Die vorhandene Fachliteratur über die Firmenphilosophie der Produktpartner und deren Anwendung, die ganze Vielseitigkeit des Behandlungsspektrums, alles das beschäftigte ihn in jeder freien Minute, bestätigt er. Und genau das habe unter anderem Petra Klass überzeugt. Es ist die Leidenschaft für den Beruf, die Ramon Jäckel lebt. Bereits während der Ausbildung hat er eine gute Arbeit abgeliefert. Sein Potenzial und der Wille zur Entwicklung sind die Basis für eine gezielte fachliche Weiterbildung auch über die Ausbildung hinaus.

Mittlerweile genießt Herr Jäckel das Gefühl, sich im Rahmen einer umfassenden kosmetischen Behandlung, die durchaus zweieinhalb Stunden währen kann, völlig auf die Bedürfnisse des Gastes einlassen zu können. Erkennen, was sie wünschen und das zu ihrer Zufriedenheit umsetzen.

Petra Klass legt selbst große Maxime an ihren Beruf und verlangt dies natürlich auch von ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. „Der größte Dank an unsere Arbeit ist ein zufriedener Gast, welcher voller Energie und gleichzeitig tiefenentspannt unser Day Spa verlässt – bis zur nächsten Auszeit.“

Und, kann Ramon Jäckel diese Anforderungen seiner Chefin umsetzen? Ja, er sei beliebt bei den Kundinnen. Das mag ein Grund dafür sein, dass er nun die vielen Feinheiten des Berufes selbst den neuen Azubis beibringen kann und sie in eine Welt führt, in der sich Gäste am wohlsten fühlen.

So sind Herr Jäckel und sein Werdegang ein weiteres Beispiel dafür, wie qualitativ hochwertig eine Kosmetikausbildung sein kann, wie erfolgreich und gut man ausbilden kann. Das zeigt sich sowohl an den Vermittlungszahlen der Ausgebildeten, als auch an der Zusammenarbeit mit führenden Kosmetikstudios in der Region. Der Kreis schließt sich, in dem die materielle und technische Ausstattung des BFW Leipzig, die sich auf einem überdurchschnittlich hohem Niveau befindet, zu würdigen ist, ebenso wie das Engagement seiner Mitarbeiter.