Kaufmann für Digitalisierungsmanagement (m/w/d)
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Berufsbild

Kaufleute für Digitalisierungsmanagement bilden die Schnittstelle zwischen der IT-Abteilung/dem IT-Dienstleister und dem kaufmännischen Bereich. Zu ihren Aufgaben gehören z. B. die Analyse der Geschäftsprozesse im Unternehmen, um diese digital weiterzuentwickeln. Dazu beschaffen und verwalten sie Hard- und Softwareprodukte und führen sie im Unternehmen ein. Sie wirken mit bei der Erstellung individueller IT-Lösungen und übernehmen die Schulung von Mitarbeitern im Umgang mit den eingesetzten IT-Systemen. Darüber hinaus setzen Kaufleute für Digitalisierungsmanagement Maßnahmen zum Datenschutz und zur IT-Sicherheit um.

Das Berufsbild findet Einsatz in Wirtschaftsunternehmen aller Branchen. 

Inhalte der Umschulung

Alle Inhalte entsprechen dem gültigen Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Kaufmann für Digitalisierungsmanagement. Er ist z. B. auf berufenet.arbeitsagentur.de einsehbar. Die Umschulung erfolgt in erwachsenengerechter Lernform. Die Vermittlung fachtheoretischer und berufspraktischer Inhalte wird in einer modern ausgestatteten Lernumgebung durchgeführt. Betriebliche Lernphasen garantieren einen hohen Praxisbezug und dienen zur Anbahnung eines Arbeitsverhältnisses.

Zugangsvoraussetzungen

  • Mindestalter 18 Jahre,
  • für Nicht-Muttersprachler ist das Sprachzertifikat B 2 in Deutsch Voraussetzung,
  • zur Abklärung der beruflichen Eignung empfehlen wir im Vorfeld ein Reha-Assessment (Berufsfindung/Arbeitserprobung).

Reha-Assessment (Berufsfindung/Arbeitserprobung)

Um den Beruf erlernen und erfolgreich ausüben zu können, wird Folgendes in einer Berufsfindung/Arbeitserprobung abgeklärt:

  • Kenntnisstand eines guten Realschulabschlusses
  • Grundkenntnisse in Englisch
  • Bildschirmtauglichkeit
  • Feinmotorik der Hände und Finger
  • ausgeprägtes Verständnis für den IT-Bereich sowie für kaufmännische Prozesse
  • gut durchschnittliches rechnerisches und sprachliches sowie abstrakt-logisches Denken
  • gute Merkfähigkeit
  • hohe Lernbereitschaft zur ständigen Weiterbildung im späteren Berufsleben
  • sorgfältige, selbständige und systematische Arbeitsweise
  • kommunikative Fähigkeiten und Bereitschaft zur selbständigen Arbeit im Team
  • Umgang mit Stresssituationen

Dauer, Abschluss

Der Umschulungszeitraum umfasst 24 Monate und endet mit einer Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer.

Einstieg in den Beruf

Im BFW Leipzig ist die Umschulung arbeitsmarktorientiert ausgerichtet und bietet individuelle Gestaltungsmöglichkeiten. Ziel ist die dauerhafte Vermittlung auf dem Arbeitsmarkt. Der Rehabilitationsprozess wird durch einen Personalberater begleitet und gesteuert. Während der Qualifizierung werden die Teilnehmer bei der Suche und dem Aufbau von Kontakten zu potentiellen Arbeitgebern gefördert.

Dem Hilfebedarf von Menschen mit Behinderung entspricht das BFW Leipzig durch seine bedarfsgerechte pädagogische, medizinische, psychologische und soziale sowie vermittlungsfördernde Unterstützung.

Download des Berufsbildes

Alle aufgeführten Inhalte gelten für alle Geschlechter. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wurde jeweils eine geschlechtsspezifische Bezeichnung gewählt.

Die oben genannte Qualifizierung ist von der CERTQUA zertifiziert. Das Berufsförderungswerk Leipzig gemeinnützige GmbH verfügt über die bundesweite Anerkennung als zugelassener Träger für die Förderung der beruflichen Weiterbildung nach dem Recht der Arbeitsförderung in allen Wirtschafts- und Bildungsbereichen. Zudem wird den Forderungen laut AZAV sowie nach "DIN EN ISO 9001:2015" entsprochen.

Die Angaben gelten für alle Geschlechter. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wurde jeweils eine geschlechtsspezifische Bezeichnung gewählt.