Neuer Fachbereichsleiter Außenstellen des BFW Leipzig in Chemnitz

Rigo Wünsch ist neuer Fachbereichsleiter Außenstellen des Berufsförderungswerkes Leipzig (BFW Leipzig). Die Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation in Chemnitz, Döbeln und Brand-Erbisdorf liegen in seiner Verantwortung. Er baut auf jahrelange Arbeit in Reha- und Jugendprojekten auf.

Rigo Wünsch ist der neue Fachbereichsleiter für die Außenstellen des BFW Leipzig © M. Lindner, BFW Leipzig
Rigo Wünsch ist der neue Fachbereichsleiter für die Außenstellen des BFW Leipzig © M. Lindner, BFW Leipzig

Rigo Wünsch (50) wird ab September die drei Außenstellen des BFW Leipzig in Chemnitz, Döbeln und Brand-Erbisdorf leiten.

Der gelernte Facharbeiter für Anlagentechnik hat nach Armeezeit und Wende noch einmal neu mit einer Umschulung zum Zimmermann begonnen und war anschließend acht Jahre für eine Zimmerei in seiner ursprünglichen Heimat in der Region um Chemnitz tätig. Geboren in Burgstädt kennt er die Region des Vorerzgebirges sehr gut und versteht die Mentalität der Menschen dort. Die Weiterentwicklung seiner Tätigkeit als Zimmermann fand er in der Ausbildung junger Leute und als Fachleiter Holz seit 2002. Schon 2004 begegnete er dem Thema Reha in einer Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme als Bildungsbegleiter und Ausbilder. In zwei Holzwerkstätten wurden Jugendliche auf ihre berufliche Ausbildung vorbereitet. Im Zuge der dortigen Tätigkeit setzte er sich noch einmal auf die Schulbank und absolvierte 2009 berufsbegleitend die Ausbildung zur Reha-Fachkraft mit der Spezialisierung Schädel-Hirn-Verletzungen. Ab 2011 bis zu seinem Ankommen beim BFW Leipzig war er für zwei verschiedene Bildungsträger als Standortleiter in Leipzig tätig.

Mit dem Erfahrungsschatz seiner beruflichen Laufbahn, die Einsicht in die breiten Facetten der Reha- und Jugendarbeit nimmt er nun die Stelle als Leiter der Außenstellen des BFW Leipzig ein. Zu seinen Zielen wird es gehören, die positive Entwicklung der Außenstellen zu begleiten und zu erweitern sowie zukünftige Tendenzen auf dem Arbeitsmarkt aufzugreifen. Er möchte zudem, dass die Außenstellen zu einem festen Netzwerkpartner in der Bildungsbranche sowie für die Unternehmen in den Regionen werden.