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![]() 1990 wurde eine gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung gegründet, deren Gegenstand der Betrieb eines Berufsförderungswerkes (BFW) mit den dazu erforderlichen Einrichtungen ist. Diesem gesetzlichen Auftrag gemäß dient das BFW Leipzig der Durchführung von beruflichen Rehabilitationsmaßnahmen zur Eingliederung behinderter Menschen in Arbeit, Beruf und Gesellschaft. Als reine Einrichtung der beruflichen Rehabilitation ins Leben gerufen, hat sich jedoch das BFW Leipzig im Laufe der Jahre in ein modernes, flexibles, dienstleistungsorientiertes Unternehmen entwickelt, das sich als kompetenter Partner für die Wirtschaft etabliert hat und damit zur Stärkung der Region beiträgt. Das Berufsförderungswerk Leipzig ist ein überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation. Neben der Hauptstelle in Leipzig sind wir mit Außenstellen in Chemnitz, Döbeln, Plauen und Zwickau vertreten. Die Erfolgsformel des BFW Leipzig basiert auf der langjährigen Erfahrung eines interdisziplinären Teams aus Fachleuten verschiedener Qualifikationen. Berufliche Rehabilitation im WandelBerufliche Rehabilitation hat Zukunft – braucht aber Veränderungen. So lautet die Botschaft des Konzepts "RehaFutur", mit dem das BMAS die Berufsförderungswerke und die Rehaträger bei der Anpassung des bestehenden Systems an die veränderten Rahmenbedingungen unterstützt. Ergänzend erarbeiteten bereits von Anfang 2006 bis Mitte 2007 die Rehabilitationsträger und die ARGE BFW in drei Arbeitsgruppen eine Vielzahl innovativer Vorhaben, die jetzt gemeinsam umgesetzt werden sollen. Das reicht von neuen Preismodellen über verbesserte Methoden zur Qualitätssicherung bis hin zu einem neuen Reha-Modell. Neue Ausrichtung des BFW Leipzig Die Veränderungen und künftigen Prämissen des neuen Reha-Modells haben auch eine strukturelle Neuausrichtung des BFW Leipzig zufolge. Die derzeit von uns angebotenen Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben sollen inhaltlich und zeitlich noch flexibler, individueller, den Teilnehmer aktivierender und betriebsnaher erbracht werden. Zudem sind interdisziplinäre Komplettleistungen sowie eine frühzeitige und möglichst wohnortnahe Leistungserbringung gefragt. Es gilt Lösungen zu finden, die es ermöglichen, den beruflichen Reha-Prozess so individuell mit dem Teilnehmer als "Akteur in eigener Sache" zu gestalten, damit das Ziel einer dauerhaften Integration auf dem Arbeitsmarkt effizienter erreicht wird. Individuelle Entwicklungschancen Jedem Teilnehmer sollen individuelle Entwicklungschancen eingeräumt werden, die auf das jeweilige Leistungsvermögen abgestimmt sind. Der Rehabilitand erhält dann genau die Leistungen, die er speziell für seine künftige Tätigkeit benötigt.Assessment,Vorbereitung und Qualifizierung bilden mit der Wiedereingliederung einen Gesamtprozess, wobei das individuelle Integrationsziel den Qualifizierungsbedarf bestimmt. Flexiblere Rahmenbedingungen im BFW und eine neue Organisationsstruktur, die ein schnelles Agieren ermöglichen, sowie enge betriebliche Ausbildungskooperationen sollen hierfür den Weg ebnen. Gleichzeitig werden die rehaspezifischen Hilfe- und Unterstützungsbedarfe der Teilnehmer berücksichtigt. Natürlich darf auch die grundlegende Frage der Wirtschaftlichkeit nicht außer Betracht gelassen werden. Ein insgesamt sehr komplexer Prozess, der alle – sowohl die Leistungserbringer als auch die Leistungsträger – fordert. |
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